Okay, wie würde dann der Sneaker unter den Diamantringen aussehen? Ich habe einen Spannring mit einem kleinen Brilli, für größere Steine ist der wohl nix.
Silberfrau
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Silberfrau
29.03.2021 - 19:13 Uhr
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#18
Ich finde den 0.99 Karäter aus dem anderen Thread alltagstauglich. Der Sneaker hätte wohl einen kleineren Stein.
Heute habe ich endlich einen geöffneten Juwelier gefunden. Freudestrahlend habe ich mich mit meinem beiden Steinen auf den Weg gemacht. Doch die Freude hielt nicht lange an. Auf die Frage den Halbkaräter in einem Solitaire Ring ( 14k Gelbgold 5,4g) wurde mir ein Preis von knapp 700€ genannt. Da mir das etwas zu heftig war, fragte man mich ob ich die beiden Steine nicht verkaufen möchte? Man bot mir 200€. Damit hat sich meine Gute Laune komplett verabschiedet, und das Projekt ist erstmal auf Eis gelegt. Die beiden AIG Report hänge ich mal an.
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Raustland
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Raustland
30.03.2021 - 14:28 Uhr
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#21
Was wolltest du den für den Ring ausgeben?
Heinrich Butschal
Moderator
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Heinrich Butschal
30.03.2021 - 14:28 Uhr
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#22
Zitat geschrieben von Kuebu
Heute habe ich endlich einen geöffneten Juwelier gefunden. Freudestrahlend habe ich mich mit meinem beiden Steinen auf den Weg gemacht. Doch die Freude hielt nicht lange an. Auf die Frage den Halbkaräter in einem Solitaire Ring ( 14k Gelbgold 5,4g) wurde mir ein Preis von knapp 700€ genannt. Da mir das etwas zu heftig war,
Wieso zu heftig? Mein vorgestellter Ring würde auch knapp 700 kosten und der ist Vorproduziert. Einzeln angefertigt wäre der auch teurer. Verstehe ich nicht mit welch falschen Erwartungen an die Sache rangegangen wurde.
Frank Skielka
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Frank Skielka
30.03.2021 - 14:42 Uhr
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#23
Ich schließe mich der Meinung meiner Kollegen an. Der Preis des Juweliers (Goldschmieds) ist durchaus realistisch.
Ein oft gemachter Fehler besteht darin, die Preise von (ähnlichen) Serienmodellen aus dem Internet mit Einzelanfertigungen vom Goldschmied zu vergleichen.
tatze-1
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tatze-1
30.03.2021 - 14:43 Uhr
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#24
Zitat geschrieben von Heinrich Butschal
Verstehe ich nicht mit welch falschen Erwartungen an die Sache rangegangen wurde.
Ich denke mal, die Denke ist, wenn ich den Stein liefere, dann kann der restliche Ring nicht mehr so viel kosten, denn der Tageskurs von Gold liegt ja heute bei X €/g. Daß der Goldschmied auch noch Arbeit hat etc. wird nicht berücksichtigt, mal abgesehen vom Kanten Brot, den er auch mal essen mag. Hab diese Frage schon häufiger in meiner Berufslaufbahn gehabt: "Warum ist denn der Ring da so teuer? Das sind doch vielleicht 2-3g, der Goldkurs liegt heute bei... Warum kostet der dann über 1000€?"
Heinrich Butschal
Moderator
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Heinrich Butschal
30.03.2021 - 14:58 Uhr
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#25
Ich würde gerne wissen welches verarbeitete Produkt im Endpreis in der Nähe des Wertes des Hauptbestandteiles liegt.
Bei Zahnpasta funktioniert das nicht, wenn ich mir den Tonnenpreis für Kreide ansehe, bei T-Shirts mit Baumwollballenpreisen auch nicht und Autos sind auch ganz weit weg vom Stahlpreis. Handys sowieso nicht und selbst Batterien als Großserienprodukte (mit dem Siliziumpreis) auch nicht. Warum sollte dann ein Schmuckstück das zu ca. 60% aus Gold besteht in der Nähe des umgerechneten Kilopreises für Feingold liegen?
Tilo
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Tilo
30.03.2021 - 15:42 Uhr
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#26
und wieso Preis von gelbgoldring, wo doch in der Themenüberschrift Weißgoldring angefragt ist?
ne etwas leichtere Fertigfassung schlicht für Solitär könnte ich liegen haben, aber der genannte Grammpreis ist normal
selbst 08/15_Ware ohne jegliche deutsche Handarbeit dran kostet im Einzelhandel offline, TV, online oft mehr als die hier rechnerischen 130,-/g 585 (die Arbeit, Links rauszusuchen, spare ich mir)
sparpotenzial sehe ich ausschließlich in einem etwas zarteren=leichteren Ring
Silberfrau
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Silberfrau
30.03.2021 - 17:29 Uhr
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#27
Heinrich, die klassischen Brötchen fehlen noch.
Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal
30.03.2021 - 20:19 Uhr
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#28
Das Rechenbeispiel mit dem Brot ist hier schon grenzwertig (Brot kostet nur 2-3 mal so viel wie Mehl) und geht in Polen gar nicht, weil da das Brot durch staatliche Subventionen billiger ist als die benötigte Menge Mehl. Die Subventionen sind da so hoch, weil die Revolution der Werftarbeiter sich an den Brotpreisen entzündet hatte und keine Regierung eine Wiederholung haben will.
Tilo
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Tilo
30.03.2021 - 20:47 Uhr
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#29
ich denke schon, dass auch der Brotpreisvergleich taugt, weil doch mindestens Faktor 3 und somit schon beim Mindestansatz sehr nahe dem Verhältnis beim Ring, aber es nutzt nichts, weil der Kunde nicht nur den prozentualen, sondern den effektiven Preisunterschied zwischen Material und Ring sieht ohne zu wissen, wie viel Arbeit(skosten) ein Ring schon im Mindestfall macht und wie viel Lager-Miet-Personal-usw nebenkosten prozentual im Produkt stecken müssen, damit das Geschäftskonzept>Juwelier/Goldschmied finanziert Auswahl an teuren Handelsgütern mit geringer Umschlagsgeschwindigkeit und mietet Laden und verbringt seine Zeit damit< sich rechnet für die Beteiligten (Unternehmer, Angestellte)
ihm, dem Kunden, ist unbenommen, einen billigeren Anbieter für solch Ringanfertigung zu suchen
ich wünsche viel Erfolg
Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal
31.03.2021 - 19:09 Uhr
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#30
Der zum Beispiel liegt dann schon in der 1500 Euro Preisklasse.