Bereits zum zweiten Mal loben die SCHMUCKWELTEN mit einer regionalen Manufaktur der Traditionsindustrie einen Wettbewerb an der Goldschmiede- mit Uhrmacherschule aus.
Im letzten Jahr wurde in Kooperation mit dem Förderverein Bildungswerk der Uhrenindustrie e.V. und der renommierten Uhrenmanufaktur Bauer-Walser AG die „SCHMUCKWELTEN Jahresuhr 2008“ kreiert und gefertigt, die ganz im Zeichen des Drachens stand.
In diesem Jahr soll erstmals ein „SCHMUCKWELTEN Jahresschmuck“ entstehen.
Partner des Projekts sind der Förderverein Freunde der Goldschmiedeschule mit Uhrmacherschule Pforzheim e.V. und die renommierte Schmuckmanufaktur Martin Guthmann.
Die Aufgabenstellung:
Zu gestalten war ein Halsschmuck mit innovativem und zeitgemäßem Design in einer Preislage (Verkaufspreis) von bis zu 500 €. Das Schmuckstück muss seriell hergestellt werden können und in folgenden Materialformen umzusetzen sein: Edelmetalle, Edelsteine, Perlen oder „nichtedle“ Materialien.
Am 17. Juni 2009 wurden der Fachjury, die hochkarätig mit der Schulleiterin Sigrid Kopittke, Herrn Ulrich Haass, Frau Cornelie Holzach, Herrn Christian Guthmann (Fa. Martin Guthmann, Pforzheim) und Frau Brita von Stauffenberg (Leitung Galerie Kunst + Design der SCHMUCKWELTEN) besetzt war, 85 Entwürfe vorgelegt. Die Jury zeigte sich begeistert angesichts der Quantität und Qualität der eingereichten Arbeiten, so dass ergänzend zu den Plätzen 1 bis 3 zusätzlich ein „Innovationspreis“ vergeben wurde. Die Entwürfe überraschten allesamt mit Kreativität, Sachverstand und fachlicher Kompetenz, was den hohen Ausbildungsstatus am Standort Pforzheim deutlich hervorhebt.
Sehr besonders und auch ein wenig überraschend ist es, dass gerade die ganz am Anfang ihrer Laufbahn stehenden Schülerinnen des ersten Jahrganges des Berufskollegs für Design, Schmuck und Gerät und der Berufsfachschule Goldschmiede die Preise gewonnen haben. Eine Begründung ist darin zu sehen, dass die betreuenden Kolleginnen und Kollegen die Herausforderung des Wettbewerbs angenommen und die Gelegenheit für ein gemeinschaftliches Projekt genutzt haben. Dies hat sicher maßgeblich zum Erfolg beigetragen.
Unter der großen Anzahl an interessanten Entwürfen wurde Frau Katharina Tannous als Siegerin gekürt. Mit ihrem Entwurf „Ich wachse“ bringt sie zum Ausdruck, wie eine Idee in ihr keimt, sie vorantreibt und fordert und dabei gleichzeitig Prinzip des Schmuckes selber ist. Das Preisgeld für den 1. Platz beträgt 500 €.
2. Platz: Dora Kelemen-Heim Preisgeld: 300 €
Titel “Handschrift“
Etwas Leichtes, Spontanes schaffen, zudem die eigene Handschrift als Stilmittel einsetzen und das Spiel mit den Elementen zu ermöglichen – das waren die Intentionen für das Stück mit dem Titel „Handschrift“.
3. Platz: Katharina Hetzelein Preisgeld 200 €
Titel „ In Bewegung“
- erlaubt das Spiel mit den Formen und führt zu vielseitiger Variation.
Innovationspreis: Angelika Harmssen Preisgeld: 250 €
Titel: „Tiefe“
In die Tiefe gehen heißt, die Oberfläche zu durchbrechen und in die Vielschichtigkeit einzutauchen. Der Schmuck symbolisiert das stetige Streben nach Klarheit.
Den Projektbeteiligten ist es wichtig, nicht nur einen Ideenwettbewerb zu veranstalten, sondern auch einen Wissenstransfer von der Idee bis zum fertigen Schmuckstück zu vermitteln. Dieser praxisgerechte Ansatz ermöglicht eine breite Brücke zwischen Lehre und späterer Umsetzung zu schlagen.
Der „SCHMUCKWELTEN Jahressschmuck 2009“ wird daher in der Schmuckmanufaktur Martin Guthmann gefertigt und kommt zu Weihnachten in den SCHMUCKWELTEN in den Verkauf. Mittels der langjährigen Erfahrung, die Schmuckmanufaktur wurde bereits 1906 gegründet, entsteht nun das zweite Referenzprodukt für die Schmuck- und Uhrenstadt Pforzheim. Mit der Aktivität wurde die Kompetenz des Standorts Pforzheim nachhaltig unter Beweis gestellt.
www.schmuckwelten.de
Archivbeitrag 07.07.2009